Die Meinungen spalten sich, wenn es um Inklusion geht. Die Gräben verlaufen dabei quer zwischen allen beteiligten Gruppen – ob Politik, Lehrer*innen, Eltern oder Schüler*innen. Ist es aus der Perspektive von den so unterschiedlich behinderten Menschen immer sinnvoll, Förderschulen aufzulösen? Werden Lehrer*innen und Schüler*innen – ob mit oder ohne Behinderung – womöglich überfordert? Und ist das ganze finanziell tragbar?
Dieses Video von der Grundschule Wolperath-Schönau im Bergischen Land zeigt, wie Inklusion funktionieren kann. Dabei unterstützt der Landesverband Rheinland Schulen finanziell, um etwa Umbaumaßnahmen tätigen zu können, die eine behindertengerechte Schule ermöglichen.
Dagegen steht jedoch die Frage, inwiefern die Inklusion an den Schulen tatsächlich gelingt. In diesem Artikel vom Hamburger Abendblatt wird die Frage speziell auf Schulen in Hamburg bezogen aufgegriffen. Die Zeitung stellt die Frage, ob das Idealbild überhaupt in die Realität umgesetzt werden kann und ob der tatsächliche Bedarf an Lehrkräften unterschätzt wird.
Bildungsklick beschreibt in einem sehr ausführlichen Text das Für und Wider der Inklusion in Schulen und verweist dabei auf die Schwierigkeiten, die die Sonderpädagogik bei der Umsetzung hat. Dabei nehmen sie speziell Bezug auf die Situation in Nordrhein Westfahlen.
„Die perspektivische Entwicklung eines inklusiven Schulsystems ohne Kategorisierung, ohne Selektion und ohne Segregation wird blockiert. Eltern die Förderschule weiterhin als Angebotsschule zu offerieren, schadet den betroffenen Kindern und Jugendlichen.“
Wie erleben Sie den inklusiven Alltag? Gelingt Ihrer Meinung nach die Inklusion?